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Crashkurs

Klosterarchitektur

Die KulturScouts besuchten das Augustiner-Kloster in Dahlheim und berichten uns davon!
Im Rahmen des KulturScouts-Projektes und des Kunstunterrichts fuhr die Klasse 8a nach Dalheim-Lichtenau, um zu erfahren, wie sich die „ Nähe zu Gott“ in jedem Detail der Architektur des Augustiner-Klosters ausdrückte.

In Arbeitsgruppen vermaßen und untersuchten die Schülerinnen und Schüler mit Messgeräten und Kompass die Größe und Ausrichtung der Klosterkirche, die Gewölbestrukturen der Kreuzgänge, die Themen und Symbolik der spätmittelalterlichen Wandmalereien und die Statik der gotischen Spitzbögen. Erst der Schlussstein gibt den Kreuzbögen der Gewölbe die erforderliche Stabilität und verhindert den Einsturz der Räume und Decken. Durch den Nachbau eines gotischen Spitzbogenfensters aus Holzbausteinen konnten sich unsere Schüler im Experiment von dessen Tragfähigkeit und Belastbarkeit überzeugen. Wurde der Schlussstein entfernt, stürzte die Konstruktion in sich zusammen.

In der Klosterküche konnte anschließend jeder seinen persönlichen Schlussstein aus Ton modellieren und anschließend mit nach Hause nehmen.

Das winterliche kalte Wetter vermittelte eine Vorstellung davon, unter welchen Verhältnissen die Mönche trotz der dicken Klostermauern lebten und auch gefroren haben müssen. Denn Klöster und Gebäude in der Größenordnung waren nicht oder kaum beheizbar, im Sommer aber angenehm kühl.

Lilian Wohnhas, 2013

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