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Malerei im

Stil der

Höhlenmenschen

Die Friedrich-Spee-Gesamtschule der Stadt Paderborn am 31.1.2013 zu Besuch im Landesmuseum Detmold – ein Schülerbericht:

Am Donnerstag, den 31.01.2013 haben wir einen Ausflug zum Lippischen Landesmuseum in Detmold gemacht. Wir sind zuerst mit dem Bus zum Hauptbahnhof  Paderborn gefahren. Dort stießen die restlichen Schüler der Klasse zu uns. Dann stiegen wir in den Zug nach Detmold. Vom Detmolder Hauptbahnhof gingen wir dann zum Lippischen Landesmuseum. Dort wurden wir von einer Museumsführerin empfangen. Sie hieß Melanie. Sie ging mit uns in einen Raum, in dem viele Dinge aus der Steinzeit lagen. Sie erzählte uns viel über die Bilder und die Steinzeitgegenstände, zum Beispiel Speere, Netze, Schmuck, Kleidung und Nahrung. Und sie sprach auch über die Tiere. Es gab damals riesige Pferde und Hirsche. Sie zeigte uns sogar echte Mammutzähne, von denen einer fast so groß war wie mein Kopf.

Danach haben wir Speere geworfen, solche wie es sie auch in der Steinzeit gab. Auch unsere Lehrer durften werfen. Wir wurden in drei Gruppen aufgeteilt, weil die Wiese nicht breit genug war. Jeder durfte dreimal werfen. Melanie hat danach mit einer Speerschleuder geworfen. Das ist ein länglicher Stock, an dem vorne ein Haken aus Knochen war, der hinten in den Speer gehängt wurde, damit der Speer weiter fliegt. Sie durfte noch nicht einmal mit der Hälfte der Kraft werfen, weil sie sonst die Leute, die etwa 100 Meter weit weg liefen, treffen würde.

Dann war Mittagszeit. Wir sollten unsere Hände waschen und dann in einen Raum gehen, in dem ein langer Tisch stand, auf dem Lebensmittel lagen, die es auch in der Steinzeit gab. Dabei waren Äpfel, Schnittlauch, Petersilie, Haselnüsse, Honig. Getrocknete Pflaumen, Quark, Fladenbrot und eine Art Getreide. Daraus haben wir Kräuterquark für das Fladenbrot, einen süß-sauren Getreidebrei und ein paar Sachen zum so essen gemacht. Es war sehr lecker!

Dann gingen wir zurück in den Raum, in dem wir am Anfang waren. Auf einer Art Packpapier sollten wir mit Kreide im Höhlenmalereistil malen. Damit meine ich die Art, wie die Steinzeitmenschen die Tiere gemalt haben, also den Kopf und die Füße etwas kleiner, den Rumpf groß und rund, weil das der essbare Teil war. Als wir fertig waren, hat Melanie die Bilder draußen mit Haarspray eingesprüht, damit das Bild nicht mehr verwischt.

Danach mussten wir gehen, um unseren Zug noch zu erreichen.

Der Ausflug war sehr interessant, lehrreich, sehr abwechslungsreich und spannend.

David Bergmann

martaNRW
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