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Typisch fränkisch?

Typisch sächsisch?

Lügder Kulturscouts in der Paderborner Kaiserpfalz

Am Donnerstag, dem 21.01.2016, besuchten die Schülerinnen und Schüler der 7c als Kulturscouts das Paderborner Museum in der Kaiserpfalz und nahmen dort an dem Workshop „Typisch fränkisch? Typisch sächsisch?“ teil.

Schon von außen waren die Rekonstruktion des ottonischen Pfalzgebäudes sowie die  benachbarten Grundmauern der fränkischen Pfalz beeindruckend. „Hat hier wirklich Karl der Große gewohnt?“ – Diese und andere Fragen der Klasse beantwortete Frau Cassau, die Leiterin des Workshops, bevor die Schülerinnen und Schüler selbst das Museum in der Kaiserpfalz erkundeten.

In fünf Teams recherchierten die 23 Jugendlichen dort zum fränkischen und sächsischen Leben im Paderborn des achten Jahrhunderts:
Eine Gruppe beschäftigte sich mit dem Speiseplan und der Tischkultur dieser Zeit. Das zweite Team sammelte Informationen zum Leben der Bauern, das alles andere als idyllisch war. Mit den Religionen und Bestattungsriten der Sachsen und Franken setzte sich die dritte Gruppe auseinander, während die vierte Gruppe zum Krieg zwischen den beiden germanischen Stämmen forschte und die Ausrüstung der Krieger untersuchte. Dass die Franken nicht nur Krieg und den christlichen Glauben sondern auch viele neue Produkte und Techniken nach Sachsen brachten, fand die fünfte Gruppe heraus.
Nach den selbstständigen Recherchen im Museum präsentierten die Teams einander, was sie entdeckt hatten. Danach durften alle noch den Quellkeller der Kaiserpfalz besichtigen, der sehr kalt und ein bisschen unheimlich war.

Im Anschluss an den Museumsbesuch nutzte die Klasse die Gelegenheit zu einem Stadtbummel in Paderborn, bevor alle um 14.15 Uhr wieder den Zug nach Lügde bestiegen und ein spannender Ausflugstag zu Ende ging.

Brigitte Bergmann

martaNRW
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