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Zeugen der Urzeit

Die KulturScouts der Hoffmann-von-Fallersleben-Realschule aus Höxter haben im Naturkunde-Museum Bielefeld die Vergangenheit der Region untersucht.

An diesem Tag durften die SchülerInnen das Depot des Naturkunde-Museums betreten. Hier liegen Versteinerungen verschiedener Pflanzen und fossile Meeresbewohner archiviert, die im Raum Bielefeld gefunden wurden. Die Tatsache, dass die Region vor mehreren Millionen Jahren einem Sumpfgebiet ähnelte, ist nur schwer vorstellbar. Darüber hinaus zeugen die Funde im Naturkunde Museum von gigantischen Lebewesen, die in dieser Landschaft gelebt haben.

So befindet sich in der ersten Schublade, die den KulturScouts geöffnet wird, ein versteinerter Kopfabdruck von einem Tier, das einem heutigen Krokodil ähnelt, aber viel größer gewesen sein soll. Der Museumspädagoge erklärt, dass die größten Fische jener Zeit die Länge eines heutigen Wales überschreiten. Ähnlich groß sind auch die Muscheln und ein fossiler Tintenfisch, der in einer anderen Schublade ruht. Ebenso faszinierend sind die prächtigen Gebilde farbenfroher Steine und Mineralien, die im Depot gelagert werden.

Im Anschluss an den Rundgang durch das Museumsdepot können die SchülerInnen selber in die Rolle eines Paläontologen schlüpfen und den Gipsabdruck eines Ammoniten anfertigen. Es erfordert ein wenig Fingerspitzengefühl, den Gips vorzubereiten, sodass ein sauberer Abdruck entstehen kann. Hierbei erfuhren die SchülerInnen auch, dass beim Aushärten der Gipsabdrücke eine exotherme Reaktion stattfindet. Dadurch erwärmen sich die Aluminiumschalen. Mit dieser Erfahrung sowie um viele weitere Erkenntnisse über Mineralien und die Zeitgeschichte der Region reicher verlassen die KulturScouts das Naturkunde-Museum.

Beitrag von Ulrike Schroer, KulturScouts Praktikantin

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