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Textilien schreiben Geschichte(n)-

weltweit!

Auf den Spuren der einst florierenden Textilindustrie schlägt dieser Rundgang einen Bogen von den Arbeits- und Produktionsbedingungen im Bielefeld der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu den heutigen Nähfabriken in Fernost. Nach einer Einführung (im Museum Wäschefabrik) in die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten in der Nähindustrie werden an ausgewählten Stationen der Bielefelder Innenstadt Parallelen zwischen der früheren Textil- und Bekleidungsproduktion und der Situation der Näherinnen heute aufgezeigt. Die Betrachtung globaler Handels- und Produktionsketten sowie die kritische Auseinandersetzung mit unseren Konsumgewohnheiten führen zu der Frage nach einer gerechteren Textilproduktion.

Das Museum Wäschefabrik

Das Museum Wäschefabrik befindet sich etwas versteckt in einem Hinterhof der Viktoriastraße im sogenannten Spinnereiviertel im Osten Bielefelds. Die ganze Fabrik mit ihrem gesamten Inventar und das Wohnhaus der ehemaligen Besitzer blieben im Originalzustand erhalten und stehen als Zeitzeugnis der Bielefelder Wäscheindustrie unter Denkmalschutz. In ihr dokumentieren sich die Arbeitsverhältnisse der Näherinnen und der kaufmännischen Angestellten von den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts bis hinein in die achtziger Jahre. Die Fabrik macht Sozial- und Technikgeschichte greifbar, spür- und sogar riechbar. Allein der Nähsaal mit seinen über 50 Nähmaschinen dokumentiert 50 Jahre: die älteste Maschine stammt von 1914, die neueste von 1962.

Für Schüler folgender Jahrgangsstufe/n
7.-10. Klasse
Für folgende Schulfächer geeignet
Geschichte, Gesellschaftslehre, Religionslehre/Praktische Philosophie
Maximale Teilnehmerzahl
ca. 30 Personen (eine Klasse)
Veranstaltungsort
Bielefeld
Dauer der Veranstaltung
2 Stunden
Kontaktperson
Barbara Frey
0521-60464

Kontaktadresse
Museum Wäschefabrik
Viktoria Str. 48a
33602 Bielefeld
0521-60464
www.museum-waeschefabrik.de

 

martaNRW
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