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Die weiße Rose -

Die letzten Tage

der Sophie Scholl

Produktion: Junges Theater Bonn

Gemeinsam mit ihrem älteren Bruder Hans studiert Sophie Scholl ab 1942 an der Universität München. Die Geschwister stammen aus einem christlich-liberalen Elternhaus. Immer deutlicher wird ihnen und ihren Freunden das Unrecht der Nazi-Diktatur, immer dringender ihr Bedürfnis, etwas dagegen zu tun und die gleichgültige Bevölkerung wachzurütteln.

Unter hohem persönlichem Risiko verfassen und verteilen die Studenten ab Anfang 1943 eine Reihe von Flugblättern, in denen sie das Nazi-Regime kritisieren und die sie mit ‚Die weiße Rose‘ unterzeichnen. Die selbstgedruckten Blätter verteilen sie in der Stadt und verschicken sie mit der Post auch an Widerständler in anderen Städten. In ihrem sechsten und letzten Flugblatt ruft ‚Die weiße Rose‘ offen zum Umsturz gegen das Nazi-Regime auf. Von einem Hausmeister der Universität werden Sophie und Hans Scholl dabei beobachtet, wie sie die Flugblätter verteilen. Wenig später werden sie festgenommen und dem Gestapo-Kommissar Robert Mohr zum Verhör vorgeführt.

Robert Mohr ist bald tief beeindruckt von Sophie Scholl -von ihrer Ruhe, von ihrer Klarheit und von ihrem Mut, mit dem sie versucht, die Alleinschuld für die Herstellung und Verteilung der Flugblätter auf sich zu nehmen, um so ihren geliebten Bruder Hans vor dem sicheren Todesurteil zu retten. Mohr versucht seinerseits alles, um Sophie Scholl zu einem Teil-Geständnis zu bewegen, mit dem sie ihrem Bruder die Hauptschuld gibt und mit dem er ihr das Todesurteil ersparen kann. Doch Sophie Scholl lässt sich nicht darauf ein. Sie steht zu dem, was sie getan und in den Flugblättern geschrieben hat. Am 22. Februar, nur vier Tage nach ihrer Verhaftung, wird sie gemeinsam mit ihrem Bruder von dem eigens aus Berlin angereisten Roland Freisler wegen „landesverräterischer Feindesbegünstigung, Vorbereitung zum Hochverrat und Wehrkraftzersetzung“ zum Tode verurteilt und wenige Stunden später hingerichtet.

Sophie und Hans Scholl und ihre Mitstreiter aus der ‚Weißen Rose‘ gehören zu den bekanntesten Gegnern des Nationalsozialismus. Ihr Mut und ihre Entschlossenheit, ihre Bereitschaft, das eigene Leben aufs Spiel zu setzen um für die eigenen Überzeugungen einzutreten, macht sie zu wichtigen Vorbildern für junge Menschen auf der ganzen Welt.

Protokolle und Berichte aus der Zeit liefern die Grundlagen für das Stück, das für Zuschauer ab 13 Jahren empfohlen wird.

Termin
Mittwoch, 08.10.2021, 20:00 Uhr

Kontaktperson
Viola Schneider (Theaterpädagogin)
Telefon: 0571 . 82 83 91 5
E-Mail: v.schneider@minden.de

Kontaktadresse
Stadttheater Minden
Tonhallenstraße 3
32423 Minden

Für folgende Jahrgangsstufe/n
8.-10. Klasse

Maximale Teilnehmer*innenzahl
30 Personen
keine Gruppenteilung

Für folgende Schulfächer geeignet
Deutsch, Darstellen & Gestalten, Sozialwissenschaften

Dauer der Veranstaltung
1,5 Stunden inkl. Pause

Datum
08.10.2021, 20:00 Uhr

Veranstaltungsort
Stadttheater Minden

Barrierefreiheit
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