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Von der Milch

zur Butter

Wir zeigen und erklären euch gerne, wie man in den schönen Bauernhäusern vor 150 Jahren lebte und arbeitete. Dazu gibt es für die KulturScouts ganz unterschiedliche einstündige Führungen.

Spieleführung (5. – 7. Klasse)
Womit konnten Kinder drinnen im Bauernhaus spielen als es noch keine Handys und Computer gab? Wir verraten schon mal: sie haben sich damals eine ganze Menge einfallen lassen. Bei manchen Spielen ging es turbulent zu, bei anderen stand Spannung oder Geschicklichkeit im Vordergrund.

Schöner Wohnen (5. – 8. Klasse)
Wie war es im Jahr 1850, wenn Menschen und Tiere unter einem Dach wohnten? Das Herdfeuer war der Mittelpunkt des Hauses, es spendete Wärme und Licht. Wo hat man gegessen und geschlafen? Wo machte man die Hausaufgaben und wo ging man auf´s Klo?

System Hof (8. – 10. Klasse)
Das Leben auf dem Hof war abhängig von natürlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnissen. Jeder auf dem Hof musste mit anfassen, auch die Kinder und die alten Menschen. Neben Fleiß und Sparsamkeit waren es auch das Wissen, was von Generation zu Generation weitergegeben. Es gab unglaublich viele Kniffe und Tricks.

Rollen und Perspektiven (10. Klasse)
Seit einigen Jahren sind Flucht, Grenzen und Integration ein großes politisches und gesellschaftliches Thema. Wie sah die Situation um 1850 in Preußen, Deutschland und der Welt aus? Welche Perspektive hatte man als ältester Bauernsohn mit vielen Geschwistern oder als jüngste Tochter unter Brüdern? Wer hatte welche Pflichten, wer welche Perspektiven? Was kann wer von seinem Leben erwarten und warum?


Nach der Führung und Frühstückspause findet ein zweistündiger Workshop statt:

Von der Milch zur Butter

Butter kauft man im Supermarkt, oder? In Päckchen zu 250g! Das war früher ganz anders! Die KulturScouts werden bei uns zu einem Team von einer Bäuerin und ihren Mägden, denn alles rund um die Milch war Frauenarbeit. Die Holzkuh wird gemolken und die Sahne, die aus der Milch gewonnen wird, stampfen wir zusammen im Holzbutterfass. Und anders als viele arme Bauern früher essen wir unsere Butter auch direkt – auf leckerem Röstbrot.

Das Bielefelder BauernhausMuseum
Wusstet ihr schon...?

Das Bielefelder BauernhausMuseum ist Westfalens ältestes Freilichtmuseum und zeigt das ländliche Leben um 1850. Entdeckt die geniale bäuerliche Ressourcenwirtschaft im Bauerngarten und in vielen unterschiedlichen Fachwerkgebäuden von Februar bis Dezember. Im Haupthaus geht es zu­nächst um die bäuerliche Viehwirtschaft mit häufig prachtvollen Pferden und vor allem dem Multifunk­tionstier Kuh. An der Milchkammer und der unge­heizte Schlafkammer der Mägde vorbei gelangt ihr zur Feuerstelle, an der täglich Eintopf gekocht und auch das Futter für das Vieh vorbereitet wurde. Im Winter war es in der Stube beim Spinnen des Leinen­fadens gemütlich und warm, wenn auch oft stickig. Der kuscheligste Ort des Hauses überhaupt war das Himmelbett in der Kammer der Bauersleute.

Die Bockwindmühle, eigentlich kein Gebäude, sondern eine große hölzerne Maschine, und vollgestopft mit Technik, ist eine weitere Sehens­würdigkeit der Anlage.

Für Schüler folgender Jahrgangsstufe/n
5. - 10. Klasse
Maximale Teilnehmerzahl
30 Personen
Für folgende Schulfächer geeignet
Geschichte, Biologie
Dauer der Veranstaltung
4 Stunden
Datum
Februar bis Dezember
Veranstaltungsort
BauernhausMuseum Bielefeld
Barrierefreiheit
Absprachen erforderlich


Kontaktperson
Anke Bechauf
0521-5218550


Kontaktadresse
Bauernhausmuseum Bielefeld
Dornberger Straße 82
33619 Bielefeld
www.bielefelder-bauernhausmuseum.de

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