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Ein Musiktheater

zum Mitsingen

und Mitgestalten

Ein ganz neues Musikerlebnis wartete am 17. Mai 2018 auf die Schülerinnen und Schüler der Brodhagenschule in Bielefeld. Denn das Detmolder Kammerorchester hatte sich angekündigt. Viele der Schüler konnten zunächst nichts mit dieser Musikrichtung anfangen, zumal es hier um ein „Musik-Theater“ handelt. Aber beginnen wir von vorn.

Das Orchester betrat den Raum. Es folgte Applaus, wobei die Schüler sicherlich noch nicht wussten, was gleich passieren würde. Guido Mürmann stellte sich als Moderator und Dirigent vor. Dann betraten eine Frau und ein Mann in einem legeren Pullover die Bühne. Um mit dem Stück zu beginnen, müssen sie sich erst einmal warm machen (beim Sport muss man sich schließlich auch erst aufwärmen). Wie wird das in der Musik gemacht? Natürlich durch das Singen! Alle Schüler und das gesamte Orchester stimmten in die Melodie und den Text von „Bruder Jacob“ ein, das war ein Spaß. Nun aber Bühne frei für unserer beiden singenden Theaterspieler, die nun in einem wunderschönen Kleid und Anzug auftraten, schließlich haben sie sich warm gesungen.

Aber bei dem Stück war nicht nur zuschauen gefragt, sondern auch mitmachen! Ob es bei einer Instrumentenprobe oder einfach nur bei einem Selfie mit den Schauspielern war – das Musiktheater zog die Schulklasse in ihren Bann.

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Den Beweis zeigen die Schülerstimmen:

Viktoria: „Als ich von Frau Bensch gehört habe, dass wir Erfahrungen mit klassischer Musik machen werden, war ich vor Langeweile fast eingeschlafen. Ich dachte mir schon im ersten Moment, dass alles total langweilig und überhaupt nicht unterhaltsam sein wird. Als wir rein kamen, begrüßten wir das Orchester mit einem kurzen Applaus. Dann ging es schon los. Wir sangen uns alle gemeinsam mit dem Lied "Bruder Jakob" ein. Dann sang die Sängerin schon alleine. Wir bekamen alle Gänsehaut. Ihre Stimme war so schön und klar. Was mir sehr gut gefallen hat, war, dass wir in die Geschichte miteinbezogen wurden. Wir konnten die Geschichte beeinflussen. Meiner Meinung nach war es viel zu kurz. Es könnte gerne noch länger sein.“

Paymann: „Als unsere Klassenlehrerin uns gesagt hat, dass wir Oper hören werden, dachte ich: "Oh, nein!" Aber als wir dort angekommen sind, wollte ich nicht weg, weil es so viel Spaß gemacht hat sie zu hören und zu sehen. Ich fand es toll.“

Schülerin: „Ich fand es toll, dass wir in die Geschichte integriert wurden. Wir haben getanzt und gelacht. Es war sehr unterhaltsam.“

Stefan: „Die Musik, die gespielt wurde, war wirklich sehr schön. Es war auch witzig als wir getanzt haben. Immer wenn die Sängerin die hohen Töne gesungen hat, kriegte ich Gänsehaut. Es hat mich wirklich beeindruckt, wie die Sänger gleichzeitig singen und Theater spielen konnten. Mir hat es sehr gefallen. Ich würde allen Menschen empfehlen, sich das anzuschauen.“

Paulos: „Seit dem Konzert habe ich meine Meinung über die Oper geändert. Ich mag es doch!“


Stefanie Keil

martaNRW
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