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Russlanddeutsche

Geschichte und

Identität

KulturScouts-Ausflug der 10f von der Friedrich-Spee-Gesamtschule zum Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold am 22.03.2017

Bericht von Christina

Am Mittwoch, den 22.03.2017 waren meine Klasse und ich von der Friedrich-Spee Gesamtschule in Detmold. Wir besuchten das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte. Herr Wiens, der Museumspädagoge, nahm uns herzlich in Empfang und führte uns in einen Raum, wo er uns ein Video über das Museum und Russlanddeutsche allgemein zeigte. Dann gab er jedem Schüler eine Buchstabenkarte. Jeder sollte jetzt zu diesem Anfangsbuchstaben einen Begriff wählen, den er mit Russlanddeutschen verbindet. Danach bekam jeder einen Fragebogen zum Ausfüllen für die nachfolgende Museums-Rallye. Um alle Fragen beantworten zu können, gingen wir durch das ganze Museum. Man entdeckte und lernte gleichzeitig viele neue Dinge, die sehr interessant und informativ waren. Nach der Rallye versammelten wir uns wieder im Raum und verglichen unsere Ergebnisse. Abschließend bekamen wir die Aufgabe, einen fiktiven Tagebucheintrag einer russlanddeutschen Person aus der damaligen Zeit zu schreiben. Es kamen viele interessante Tagebucheinträge heraus. Meiner Meinung nach war der Tag und Ausflug gelungen. Man lernte und erfuhr viel Neues über die Russlanddeutschen. Es war sehr interessant und hat vielen von uns Spaß gemacht.

Bericht von Jannis

Um 9.30 Uhr kamen wir im Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold an, wo wir herzlich von Herrn Wiens begrüßt worden sind. Nachdem wir unsere Sachen weggebracht hatten, bekamen wir eine Einführung und sahen einen kurzen Film über die russlanddeutsche Kulturgeschichte. Es war sehr interessant, etwas über die Geschichte der Russlanddeutschen zu erfahren. Danach bekamen wir in Zweiergruppen Fragebögen, deren Antworten wir im Museum in Form einer Rally finden mussten. Dabei fand ich die eher kleine Größe dieses Museums sehr angenehm, da man alles in Ruhe betrachten und auf sich wirken lassen konnte. Anschließend trafen wir uns im Präsentationsraum und machten zunächst eine kurze Pause. Anschließend haben wir die Lösungen des Fragebogens besprochen, die Herr Wiens noch weiter erläutert hat. Zum Schluss haben wir noch zu einer Person der russlanddeutschen Geschichte Tagebucheinträge verfasst. Um 12.10 Uhr beendeten wir den Tag im Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ein Museum auch für unser Alter interessant und spannend sein kann.

Bericht von Julia

Am Mittwoch, den 22. März 2017 besuchten meine Klasse 10f der Friedrich-Spee Gesamtschule Paderborn und ich das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold. Als wir um 9.30 Uhr dort ankamen, wurden wir vom Museumspädagogen Herrn Wiens in einem Raum gebracht, wo es Tische, Stühle und eine große Leinwand gab. In diesem Raum konnten wir unsere Sachen ablegen und wurden von Herrn Wiens begrüßt. Nachdem er sich vorgestellt hatte, zeigte er uns einen kurzen Film über die Kulturgeschichte der Russlanddeutschen. Danach haben wir Kärtchen mit Buchstaben bekommen, wozu sich jeder einen Begriff zum Thema Russlanddeutsche überlegen sollte. Nachdem wir unsere Begriffe gesagt und erklärt hatten, begannen wir mit einer Museums-Rallye. Herr Wiens gab uns dazu zwei Fragebögen und wir hatten 45 Minuten Zeit, um uns im Museum umzusehen und die Fragen zu beantworten. Nach der Museums-Rallye  trafen wir uns wieder in dem Raum, verglichen unsere Ergebnisse und schauten anschließend einen kurzen Film. Abschließend schrieben wir in Gruppen einen fiktiven Tagebucheintrag eines Russlanddeutschen während der Zeit der Einwanderung. Insgesamt war der Ausflug informativ, da wir noch mehr über die Geschichte der Russlanddeutschen erfahren haben. Die Tatsache, dass viele Schüler aus unserer Klasse eine russlanddeutsche Vorgeschichte (Spätaussiedler) haben, machte die Erkenntnisse für uns noch interessanter.

Bericht von Michelle

Am Mittwoch, den 22.03.2017 machten wir, die Kulturscouts-Klasse 10f der Friedrich-Spee Gesamtschule einen Ausflug ins Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte nach Detmold. Wir kamen um 9.30 Uhr dort an. Zuerst führte uns der Museumspädagoge Herr Wiens in einen Raum mit vielen Tischen und Stühlen, auf denen wir Platz nahmen. Er erzählte uns mit Hilfe von Grafiken und Videos die Geschichte der Russlanddeutschen, nämlich dass die Russlanddeutschen ursprünglich Deutsche waren. Katharina die Große lud Deutsche vor langer Zeit nach Russland ein, um dort zu arbeiten. Die Deutschen kamen zahlreich und arbeiteten lange in Russland, bis Hitler die Macht ergriff. Von nun an wurden die in Russland angesiedelten Deutschen als Verräter und Spione bezeichnet und später unter Stalin verfolgt und umgebracht. Als nächstes machten wir eine Gesprächsrunde mit Buchstabenkärtchen, bei der jeder einen Begriff nennen sollte, den er als typisch Russlanddeutsch empfand. Danach machten wir eine Museums-Rallye, bei der wir uns frei im Museum bewegen durften. Anschließend verfassten wir in kleinen Gruppen fiktive Tagebucheinträge von verfolgten Russlanddeutschen und deren Familien. Damit endete ein informativer und ereignisreicher Tag im Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte.

Fiktive Tagebucheinträge (PDF, 1973 KB)

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