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Von Stolperstein

zu Stolperstein

Am 27. November 2017 beuchte die 9c der Weser-Sekundarschule Vlotho das Forum Jacob Pins. Diesmal stand nicht nur ein Besuch des Museums auf dem Tagesprogramm, sondern auch ein Stadtrundgang durch Höxter – auf der Suche nach Stolpersteinen.

Nach der Gruppenteilung beschäftigten sich einige Schülerinnen und Schüler mit der Geschichte des Hauses und die der von Jacob Pins. Der Maler und Grafiker Jacob Pins wurde 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Judenverfolgung nach Palästina, nahm aber nach dem Ende des Dritten Reiches den Kontakt zu seiner Geburtsstadt wieder auf und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass, welchen die Neuntklässler bestaunen konnten.

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Beim Stadtrundgang durch Höxter ging es nicht darum, die Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Diesmal wurde der Blick nach unten gerichtet – auf die Straße, auf der Suche nach Stolpersteine. Die im Boden verlegten kleinen Gedenktafeln erinnern an das Schicksal der Menschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert und ermordet wurden. Im Museum gab es darüber hinaus noch weitere Informationen zu den Biografien der jüdischen Familien.

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Nach der Theorie, folgte die Praxis ganz im Sinne von Jacob Pins. Mit wenigen Bildteilen auf stark strukturierten Hintergründen erzeugten die Schülerinnen und Schüler beeindruckende Holzdrucke.

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Es folgen die Berichte der Schülerinnen und Schüler:

Schülerbericht 1 (1,42 MB)

Schülerbericht 2 (1,27 MB)

Stefanie Keil

martaNRW
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