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Bibergeil und Bisamapfel

Am 08.11.2019 besuchte die 6a des Evangelischen Gymnasiums Werther das Weserrenaissance-Museum in Lemgo. Der Workshop widmete sich dem Thema Gesundheit und Hygiene im Spätmittelalter und Renaissance: „Bibergeil und Bisamapfel – Heilmittel mit Risiken und Nebenwirkungen“.

„Puh, wie das stinkt…“ Weil es mit der Sauberkeit in der Renaissance nicht weit her war, musste man den unangenehmen Gerüchen mit Parfüm entgegenwirken. Im sogenannten Bisamapfel bewahrte man Duftstoffe wie Ambra und Moschus (Bisam) auf. Sie sollten nicht nur den Gestank vertreiben, sondern den Besitzer auch vor Pest und Cholera schützen.

Bei einem Rundgang durch das Museum gingen die KulturScouts den Fragen nach, ob diese Mittel wirklich bei Krankheiten geholfen oder sie die Lebenszeit nicht eher verkürzt haben.

Anschließend stellten die Scouts im Labor selbst Lavendelparfüm her. In einem dekorativen Flakon konnten die Schülerinnen und Schüler den Duftstoff mit nach Hause nehmen. Nach dieser Erlebnisführung war auch klar, warum es heute noch „stinkreich“ heißt.

Stefanie Keil