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Der böse

Expressionismus

Am 16.01.2018 besuchen die Schüler der Gesamtschule Brakel die Kunsthalle Bielefeld, um die zu der Zeit ausgestellten Werke zu betrachten und an einer Führung durch die Ausstellung „Der böse Expressionismus“ sowie einem Workshop in der Malstube teilzunehmen.

Nach dem Eintritt in die Kultureinrichtung werden wir durch das Untergeschoss geführt. Hier werden wir über die Lagerung der einzelnen Werke aufgeklärt, die zurzeit nicht ausgestellt werden. Außerdem lernen wir, wie viel Arbeit die Kunsthalle Bielefeld auf sich nimmt, um eine Ausstellung so ansprechend wie möglich für den Besucher zu gestalten – sogar die Sockel für die Kunstwerke werden vor Ort angefertigt.

Nach einer kurzen Frühstückspause beginnt die Tour. Die Schüler erkennen schnell, welche Merkmale der Expressionismus mit sich bringt – eine abstrakte Darstellung der Dinge und eine gezielte Wahl der Farben, um bestimmte Wirkungen zu erzielen. Die uns zugeteilte Kulturvermittlerin meint dazu: „Wenn ihr Kunst betrachtet gibt es nichts Falsches und nichts Richtiges.“

Weiter geht es durch die Kunsthalle, wobei wir einiges über Künstler wie Erich Heckel, Karl Schmidt Rottluff und Otto Müller erfahren. Ein bestimmtes Werk von Heckel betrachteten wir allerdings genauer. Es ist ein Holzschnitt von Fränzi, einem Mädchen, das der Künstlergruppe "Brücke" als wichtiges Modell diente. Aufgabe ist es nun, dieses Werk für den späteren Gebrauch abzuzeichnen.

In der Malstube angekommen experimentieren wir mit den Drucktechniken Monotopie und Styrenedruck. Dabei entstehen viele verschiedene und interessante Bilder, die die Schüler natürlich mit nach Hause nehmen dürfen.

Kunsthalle BI_Expressionismus6

Amelie Hielscher, Schülerpraktikantin der KulturScouts OWL

 

martaNRW
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