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Die Grafen und

ihre Alchemisten

Am 21.12.2017 unternahmen wir, die Klasse 8b des Ev. Gymnasiums Werther, als KulturScouts einen Ausflug ins Weser-Renaissance-Museum im Schloss Brake bei Lemgo. Als wir ankamen, wurden wir freundlich begrüßt und in zwei Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe musste sowohl einen theoretischen als auch einen praktischen Teil durchführen. Für einen Tag konnten wir miterleben, wie die Menschen zur Zeit der Renaissance lebten.

Im theoretischen Teil konnten wir am Beispiel des Grafen Simon VI.  und seiner Gattin Emgard von Rietberg feststellen, dass es auch früher schon auf Mode ankam, zum Beispiel trugen sie prachtvolle Kleidung, Seidenhandschuhe und dicke Goldketten.  Außerdem sollten die Burgen, der Schmuck und die Kleidung  teuer und protzig aussehen, ohne dass es riesige Summen an Geld kostete. Zu diesem Zweck beschäftigten Adelige auch Alchemisten, die ihnen versprachen, aus Dreck Gold herzustellen. Weil dieser Vorgang natürlich nicht klappte, waren Alchemisten häufig auf der Flucht vor Grafen und Fürsten.

Im praktischen Teil betätigten wir uns dann selber als Alchemisten und versuchten aus minderwertigem Metall Gold herzustellen. Dazu unterzogen wir Münzen aus Kupfer immer wieder verschiedenen chemischen Vorgängen und ließen sie in der Mikrowelle warm werden. Zum Schluss hielten wir die Münzen noch einmal über den Bunsenbrenner und schon hatten wir goldfarbene Messing-Münzen, welche wir mit nach Hause nehmen durften.

Insgesamt war es ein sehr spannender und interessanter Ausflug, jedoch hatten wir manchmal das Gefühl, dass der Zusammenhang zwischen den verschiedenen uns gezeigten Ausstellungsstücken im theoretischen Teil fehlte. Wir sind außerdem davon überzeugt, dass es hätte noch spannender sein können, wenn sowohl die Führung  als auch das Experiment mit mehr Engagement und altersgerechter Inszenierung  durchgeführt worden wären.

Klasse 8b des Ev. Gymnasiums Werther

martaNRW
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